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Arbeit mit Symbolen

„Man sieht, was man am besten aus sich sehen kann.“ (Carl Gustav Jung)

Im Laufe eines Therapieprozesses kommt es vor, dass ich die Arbeit mit Tarotkarten vorschlage. Die Symbolik dieser Bilder ermöglicht einen Zugang zum Umbewussten, ähnlich wie Träume.

Der traditionelle Charakter des Tarots, dessen Ursprünge ins 13. und 14. Jahrhundert zurückgehen, findet ein Echo in der Arbeit mit Symbolen der modernen Psychologie. Ein Bild von aussen ermöglicht eine Spiegelung der inneren Befindlichkeit und hilft, die eigene Symbolisierungsfähigkeit zu entwickeln. Bei der Wahl einer Karte spielt der von Carl Gustav Jung (Schweizer Arzt und Psychoanalytiker 1875-1961) entwickelte Begriff der Synchronizität eine wichtige Rolle. Dabei handelt es sich um ein inneres, seelisches Ereignis (Traum, Einfall, Ahnung), das mit einem äusseren, physischen Tatbestand übereinstimmt.

Die Illustrationen des Tarots rühren an unbewusste, uns allen innewohnende Symbole (Archetypen) und bewirken eine Reaktion. Sie bieten uns ein Gegenüber mit dem, was wir intuitiv bereits wissen.